Satzung

Satzung

 

 

§ 1 (Name und Sitz):

1.

Der Verein führt den Namen „Katholischer Burschenverein Schwaig“.

2.

Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den

Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e. V.“.

3.

Der Verein hat seinen Sitz in Schwaig.

 

 

 

§ 2 (Zweck des Vereins):

1.

Der Verein hat den Zweck die Jugendarbeit, Gesang, Geselligkeit, alte

Bräuche, gute Sitten sowie Werte der Religion zu pflegen

und seine Mitglieder für das Zeitgeschehen zu interessieren.

Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige und kirchliche

Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der

Abgabenordnung.

Der Verein ist parteipolitisch neutral und wird offen

demokratisch geführt.

2.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie

eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet

werden. Die mit einem ehrenamt betrauten Mitglieder

haben nur Anspruch auf Erstattung für tatsächlich erfolgte

vereinsdienliche Auslagen.

 

 

 

§ 3 (Vereinstätigkeit):

1.

Der Verein erfüllt seine Aufgabe durch Abhaltung von Veranstaltungen

wie

Abhaltung des jährlichen Burschenjahrtages

Teilnahme an Hochzeiten von Mitgliedern

Teilnahme an Fahnenweihen und Gründungsfesten anderer Vereine

Teilnahme an weltlichen und kirchlichen Festen (z. B. Fronleichnam)

Starkbierfest

Maibaumaufstellen

Teilnahme am Faschingszug in Neustadt/Donau

Abhaltung der jährlichen Weihnachtsfeier

Abhaltung von Informations- und Bildungsveranstaltungen

 

 

 

§ 4 (Eintragung in das Vereinsregister):

Der Verein wurde in das Vereinsregister eingetragen.

 

 

 

§ 5 (Mitgliedschaft):

1.

Aktives Mitglied kann jeder unbescholtene Bursche

sowie jedes unbescholtene Mädchen werden, der oder

die das 15. Lebensjahr vollendet haben. Die Zahl der

Mitglieder ist unbegrenzt. Minderjährige bedürfen

der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

2.

Aktive Mitglieder, die durch die Eheschließung auto-

matisch ausscheiden, können auf Antrag weiterhin

passives und förderndes Mitglied beim KBV bleiben.

3.

Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den

Verein.

 

4.

Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzulegen.

5.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

6.

Die Ablehnung auf Aufnahme durch den Vorstand ist nicht anfechtbar.

7.

Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

 

 

 

§ 6 (Austritt der Mitglieder):

1.

Die Mitglieder sind zum Austritt aus dem Verein be-

rechtigt.

2.

Der Austritt ist schriftlich zu erklären und ist

unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier

Wochen nur zum Schluß eines Kalenderhalbjahres zu-

lässig.

3.

Aktive Mitglieder scheiden mit dem Tag der Ehe-

schließung aus dem Verein aus, passive Mitglied-

schaft als förderndes Mitglied ist möglich.

4.

Mit dem Austritt enden alle Rechte und Pflichten der

Mitgliedschaft.

 

 

 

§ 7 (Ausschluß der Mitglieder):

1.

Die Mitgliedschaft endet mit dem Ausschluß.

2.

Der Ausschluß aus dem Verein ist nur aus wichtigem

Grund zulässig.

3.

Über den Ausschluß eines Vereinsmitglieds entschei-

det die Vorstandschaft in geheimer schriftlicher Ab-

stimmung.

4.

Der Ausschluß ist zu vollziehen:

a) bei groben und wiederholten Vergehen gegen die

Vereinssatzung.

b) bei unehrenhaftem Betragen sowohl innerhalb als

auch ausserhalb des Vereinslebens.

c) bei Nichtbezahlung des Jahresbeitrages, wenn das

Mitglied mit 6 fortlaufenden Monatsbeiträgen im

Rückstand ist und diesen Betrag nach erfolgter

Mahnung nicht innerhalb eines Monats bezahlt.

5.

Der Ausschluß eines Mitglieds wird sofort mit der

Beschlußfassung der Vorstandschaft wirksam und ist

dem Mitglied umgehend bekanntzugeben.

 

 

 

§ 8 (Rechte, Pflichten, Beiträge):

1.

Alle aktiven Mitglieder haben in allen Versammlungen

sowohl beratende als auch beschließende Stimme.

Zum 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter sind nur

volljährige Mitglieder wählbar.

In die Vorstandschaft/Vereinsausschuß können alle

Mitglieder gewählt werden, die das 16. Lebensjahr

vollendet haben.

2.

Jedes Mitglied hat bei allen Arbeiten und Veranstaltungen

kräftig mitzuwirken.

3.

Der Vereinsbeitrag wird zu Beginn des Geschäftsjahres

per Bankeinzugsverfahren abgebucht. Die Beitragshöhe

wird jeweils in der Jahreshauptversammlung (General-

versammlung) zu Beginn des Jahres festgelegt.

4.

Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

 

 

 

§ 9 (Organe des Vereins):

1.

Organe des Vereins sind

a) der Vorstand

b) der Vereinsausschuß (Vorstandschaft)

c) die Mitgliederversammlung

 

 

 

§ 10 (Vorstand und Vereinsausschuß):

1.

Der Vorstand (§ 26 BGB) besteht aus dem

1. Vorsitzenden

2. Vorsitzenden (Stellvertreter)

Schriftführer

1. Kassier

Der 1. und 2. Vorsitzende sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB,

wobei jeder einzelne für sich allein vertretungsberechtigt ist.

Im Innenverhältnis gilt, daß der 2. Vorsitzende zur Vertretung

des 1. Vorsitzenden nur im Falle dessen Verhinderung vertretungs-

berechtigt ist.

2.

Der Vereinsausschuß besteht aus:

a) der Vorstandschaft:

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

Schriftführer

1. Kassier

b) den Ausschußmitgliedern:

 

 

2. Kassier

Beirat

Fahnenjunker

3.

Vorstands- und Vereinsausschußmitglieder werden durch

Beschluß der Mitgliederversammlung auf die Dauer von

zwei Jahren gewählt und bleiben bis zur Neuwahl/

Wiederwahl im Amt.

4.

Das Amt eines Mitglieds im Vorstand/Vereinsausschuß

endet mit seinem Ausscheiden aus dem Verein.

5.

Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer

Person vereinigt werden.

 

 

 

§ 11 (Beschränkung d. Vertretungsmacht d. Vorstands):

Die Vertretungsmacht des Vorstands (1. und 2. Vor-

sitzender) ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise

beschränkt (§ 16 Abs. 2 Satz 2 BGB), daß zum Erwerb

oder Verkauf, zur Belastung und zu allen sonstigen

Verfügungen über Grundstücke (und grundstücksgleiche

Rechte) sowie außerdem zur Aufnahme eines Kredits o.

geldähnlichen Verpflichtungen von mehr als 500 €

(m. W. Fünfhundert Euro ) die Zustimmung der

Mitgliederversammlung erforderlich ist.

 

 

 

§ 12 (Berufung der Mitgliederversammlung):

1.

Die Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn es das

Interesse des Vereins erfordert, jedoch mindestens

a) jährlich zu Beginn des Kalenderjahres

b) nach Ausscheiden eines Mitglieds im Vorstands

binnen 3 Monaten.

2.

In dem Jahr, in dem keine Vorstandswahl stattfindet,

hat der Vorstand nach Abs. 1 Buchst. A eine Versamm-

lung zu berufen und einen Jahresbericht und eine

Jahresrechnung vorzulegen und in der Versammlung über

die Entlastung des Vorstandes Beschluß zu fassen

(vgl. § 17).

 

 

 

§ 13 (Form der Berufung):

1.

Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftl.

unter Einhaltung einer Frist von einer Woche im Aus-

hangkasten am Vereinslokal und durch Veröffentlichung

in der Tageszeitung (Mittelbayerische Zeitung) be-

kanntzumachen.

2.

Die Berufung der Versammlung muß den Gegenstand der

Beschlußfassung (= die Tagesordnung) bezeichnen.

3.

Eine persönliche Einladung an jedes einzelne Vereins-

mitglied ist nicht vorgesehen.

 

 

 

§ 14 (Beschlußfähigkeit):

1.

Beschlußfählig ist jede ordnungsgemäß einberufene

Mitgliederversammlung.

2.

Zur Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins

(§ 41 BGB) ist die Anwesenheit von zwei Drittel der

Vereinsmitglieder erforderlich.

3.

Ist eine zur Beschlußfassung über die Auflösung des

Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Abs. 2

nicht beschlußfähig, so ist vor Ablauf von 4 Wochen

seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederver-

sammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen.

Die weitere Versammlung darf frühestens zwei Monate

nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, hat aber

jedenfalls spätestens vier Monate nach diesem Zeit-

punkt zu erfolgen.

4.

Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen

Hinweis auf die erleichterte Beschlußfähigkeit

(Abs. 5) zu enthalten.

5.

Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl

der erschienenen Vereinsmitglieder beschlußfähig.

 

 

 

§ 15 (Beurkundung der Versammlungsbeschlüsse):

1.

Über die in der Versammlung gefaßten Beschlüsse und

Berichte ist eine Niederschrift aufzunehmen.

2.

Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden der Ver-

sammlung zu unterschreiben. Wenn mehrere Vorsitzende

tätig waren, unterschreibt der letzte Versammlungs-

leiter und der Schriftführer die ganze Niederschrift.

3.

Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt die Niederschrift

einzusehen.

4.

Bei Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der An-

wesenden.

 

 

 

§ 16 (Beschlußfassung):

1.

Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von

mindestens 5 der Anwesenden ist schriftlich und geheim

abzustimmen.

Der 1. und 2. Vorsitzende werden stets geheim gewählt.

2.

Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der

erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist der

Antrag abgelehnt.

3.

Zu einem Beschluß, der eine Änderung der Satzung ent-

hält, ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschie-

nenen Mitglieder erforderlich.

4.

Zur Änderung des Zwecks der Vereins (§ 2) ist die Zu-

stimmung aller Mitglieder erforderlich, die an der Ver-

sammlung teilnehmen.

5.

Zur Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins

(§ 41 BGB) ist eine Mehrheit von vier Fünfteln der er-

schienenen Mitglieder erforderlich.

6.

Stimmenthaltungen zählen für die Mehrheiten der er-

schienenen Mitglieder (Abs 2, 3 und 5) als NEIN-

Stimmen.

 

 

 

§ 17 (Geschäftsjahr und Versammlungen)

Das Geschäftsjahr ist zugleich das Kalenderjahr.

Mitgliederversammlungen sollten jeden Monat

stattfinden.

Die Vereinsvorstandschaft sollte auch regelmäßig Aus-

schußsitzungen abhalten, um eine möglichst kreative

Vereinsarbeit leisten zu können.

In der Jahreshauptversammlung/Generalversammlung (alle

zwei Jahre) im Januar jeden Jahres ist folgende Tages-

ordnung abzuhandeln:

1. Eröffnung und Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

2. Bericht des Schriftführers über die Tätigkeiten des

Vereins im abgelaufenen Jahr

3. Bericht des 1. Kassiers über alle Einnahmen und Aus-

gaben im abgelaufenen Jahr

4. Wahl des Kassenprüfungsausschusses (bestehend aus 3

Mitgliedern) dessen Aufgabe es ist, die Kasse nach

bestem Wissen und Gewissen auf ihre Richtigkeit zu

überprüfen und der Versammlung über das Ergebnis zu be-

richten.

5. Entlassung der Vorstandschaft über das abgelaufene

Jahr

6. Bildung eines Wahlausschusses (bestehend aus 2

Mitgliedern)

7. Neuwahl des 1. und 2. Vorsitzenden

8. Wahl der weiteren Vorstands- und Ausschußmitglieder.

9. Festsetzung des Jahresbeitrages

10. Ausblick auf das kommende Jahr durch den

1. Vorstand.

(Die Punkte 6 bis 8 treffen nur für die Generalver-

sammlung im zweijährigen Turnus zu).

Sollte bei der Wahl des 1. Vorstandes keine Neuwahl/

Wiederwahl zustandekommen, muß binnen zwei Wochen eine

außerordentliche Mitgliederversammlung mit gleichem

Tagesordnungspunkt einberufen werden.

Mitglieder, die sich bei der Versammlung nicht ange-

messen verhalten und laufend stören, müssen die Ver-

sammlung nach Aufforderung durch den Versamlungsleiter

(in der Regel der 1. Vorsitzende) verlassen.

 

 

 

§ 18 (Einnahmen und Ausgaben):

Die Einnahmen setzen sich zusammen aus den Jahresbei-

trägen der Mitglieder, den Überschüssen aus Veranstal-

tungen, freiwilligen Spenden und dergleichen.

Der Verein erstrebt keine Gewinne und verfolgt aus-

schließlich kulturelle und gemeinnützige Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke

verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des

Vereins.

 

 

 

§ 19 (Sonstige Vereinsangelegenheiten):

Bei standesamtlicher Eheschließung eines Mitglieds er-

lischt automatisch die Mitgliedschaft zum Verein. Damit

enden auch alle weiteren Rechte und Pflichten gegenüber

dem Verein.

Als Erinnerungsgabe wird an das Mitglied ein Hochzeits-

geschenk im Wert von rd. 200 EUR überreicht.

Bei längerem Krankenhausaufenthalt eines Mitglieds er-

folgt ein Krankenbesuch mit Überreichung eines

Geschenks von rd. 20 EUR.

Mitglieder, die an Veranstaltungen teilnehmen haben

stets in Vereinstracht zu erscheinen, das ist:

Burschen: schwarze Hose, Vereins-Hemd/Polo-Hemd

Mädchen: schwarzer Rock mit Vereins-Polo-Hemd

Die Abhaltung des Burschenjahrtages ist jährlich nach

Möglichkeit im Monat Juli in das Jahresprogramm aufzu-

nehmen.

 

 

 

§ 20 (Auflösung des Vereins):

1.

Der Verein kann durch Beschluß der Mitgliederver-

sammlung (vgl. § 14 Abs. 2 der Satzung) aufgelöst

werden.

2.

Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand (§ 10 der

Satzung).

3.

Das nach Auflösung und Abwicklung der Vereinstätigkeit

verbleibende Aktiv-Vermögen fällt der Pfarrgemeinde

Münchsmünster mit der Maßgabe zu, es für die Filial-

kirche St. Georg in Schwaig oder für den Kindergarten in Münchsmünster

 zu verwenden.

 

 

§ 21 (Satzungsänderung):

Satzungsänderungen bzw. Auflösung des Vereins sind dem

zuständigen Finanzamt anzuzeigen.

 

 

§ 22 (Gültigkeit):

Diese Satzung tritt mit der Eintragung ins Vereins-

register in Kraft.

Die bisher geltende Vereinssatzung ist ab diesem Zeit-

punkt ungültig.